MoodLift

Als Psychologen erleben wir immer wieder, dass viele Menschen einiges über gesunde Ernährung und körperliche Bewegung wissen, hinsichtlich des Frage nach Unterstützung des psychischen Wohlbefindens jedoch noch viel Unwissenheit besteht.

"MoodLift" heißt ins Deutsche übersetzt eine Steigerung der Stimmung, d.h. mehr Antrieb, mehr Lebensfreude, mehr Energie und das Finden einer inneren Balance.

Du selbst kannst Du jedem Zeitpunkt in Deinem Leben aktiv Einfluss auf Dein Wohlbefinden und Deine Lebensfreude nehmen. Nachfolgend möchten wir Dir ein paar kleine Ideen mitgeben, wie dies gelingen kann.

"Lift your Mood" - verbessere Dein Befinden!

Zu Beginn macht es Sinn, dass wir eine Unterscheidung in zwei Ebenen treffen: die kognitive Ebene, d.h. das Denken betreffend und die Verhaltensebene, also das, was Du an Verhalten zeigst.

Auf kognitiver Ebene geht es darum, wie wir mit unseren Gedanken umgehen, unsere Denkprozesse zu hinterfragen und Denkmuster zu erkennen.

Auf Verhaltensebene geht es darum jenes Verhalten zu fördern, das uns Energie gibt, uns gut tut und unseren Zielen näher bringt,. Sogenanntes "dysfunktionales Verhalten", also Verhaltensweisen, die uns eher "im Weg stehen", uns nicht gut tun und eher belasten, gilt es zu reduzieren.

Die nachfolgende Übersicht von Möglichkeiten, auf diesen Ebenen mit Dir selbst zu arbeiten, werden wir fortlaufend ergänzen:

1. Umgedacht - Denkprozesse hinterfragen und Positives stärken.

Ein schöner Weg, gute Gedanken zu fördern und den Fokus wieder auf das Positive zu lenken, ist die Übung der "drei schönen Dinge". Es empfiehlt sich, diese Übung jeden Abend zu machen und sich dafür zehn Minuten Zeit zu nehmen. Als kleines Abendritual sozusagen. Es funktioniert so, dass man sich drei Dinge niederschreibt, die am heutigen Tag schön waren und/ oder gut liefen und darunter eine kurze Idee darüber, warum diese schön waren oder gut liefen. Wichtig dabei ist, dass man es niederschreibt und nicht nur "im Kopf" macht. 

Hintergrund ist, dass wir uns häufig auf das Negative fokussieren, auf das, was nicht gut gelaufen ist. Dabei sehen wir nicht mehr, dass selbst an den schlimmsten Tagen Momente da sind, die schön sind und an denen man sich, sei es auch nur für einen Moment, erfreuen kann. Wir "füttern" uns sozusagen mit Schönem.

2. Schritt für Schritt dem Wohlbefinden näher kommen - Stärke, was Dir gut tut.

Oft ist es so, dass wir in einer gewissen Situation automatisiert auf die gleiche Art und Weise reagieren. Es ist wahrscheinlich, dass dies nicht immer hilfreich ist. Oft wäre es besser, wir würden kurz innehalten, über mögliche Verhaltensoptionen nachdenken und erst dann handeln. Zudem ist es so, dass wir im Alltag häufig in einem "Hamsterrad gefangen" sind und von einem Automatismus zum nächsten springen. 

Die "Stop"-Übung kann helfen, dass sogenannte Reiz-Reaktionsketten unterbrochen werden. Durch dieses Unterbrechen tritt man einen Schritt zurück, nimmt bewusst war, reflektiert sich und sein Handeln und kann dann eventuell neue Verhaltensweisen und Reaktionen auf einen bestimmten äußeren Reiz finden und zulassen.

Dieses "Stop" sollte mindestens, zwei bis drei Mal täglich angewendet werden.

S: steht für "Stop" und "Step back" (Stoppen und einen Schritt zurücktreten).

T: "Think", also "Denke nach". Trete mental einen Schritt zurück, beobachte die Situation und was gerade passiert. Frage Dich: Wass ist die Situation gerade? Was steht an? Wie geht es mir psychisch und körperlich?

O: "Organize your thoughts": Ordne Dich und Deine Gedanken innerlich. "Ist das sinnvoll, wie ich mich verhalte? Welche Alternativen habe ich?"

P: "Proceed": Mach' nun weiter und greife die Tätigkeit wieder auf - auf eine Art und Weise, die Dir sinnvoll und zielführend erscheint.

 

STOP

 

Du hast Fragen zu "MoodLift" oder anderen unserer Produkte? Melde Dich immer gerne unter "info@primal-garden.com".